Familie

Familie

Ehrlichkeit und Authentizität

Unsere Familie gehört zu den ältesten Weinbaufamilien aus Südtirol. Unsere Winzergeschichte begann vor vielen Generationen dort, wo der Wein auf „rotem Stein” gedeiht, auf dem für die Gegend typischen Porphyr. Dieser Stein steht auch Pate für den Namen der Familie.
Heute führen Vater Toni und Sohn Hannes gemeinsam die Geschicke der Kellerei, unterstützt von den Frauen der Familie. Ehrlichkeit und Authentizität zählen zu unseren wichtigsten Werten im privaten Alltag und im Beruf.

Der Erfahrene

Toni

“Der Wein ist für mich wie ein kleines Kind. Er muss stets umsorgt werden, damit er bestmöglichst heranreift und mit Stolz und Freude abgefüllt werden kann.”

Ich habe meine Ausbildung zum Önologen in Wädenswil in der Schweiz absolviert. Von erster Stunde an habe ich im Betrieb meinen Vater unterstützt und bald die technische Verantwortung in der Kellerei übernommen. Vom reinen Engros-Exportbetrieb mit anfänglich nur vier Sorten, hat die Größe des Betriebes und des Sortiments stets zugenommen. Heute keltern wir 16 verschiedene Sorten an Weiß- und Rotweinen. Seit 2001 ist mein Sohn Hannes im Betrieb und hauptsächlich als Kellermeister tätig. So kann ich mich mehr um den Weinbau kümmern.

Der Kellermeister

HANNES

Eines war für mich schon immer klar: Ich wollte dem Wein treu bleiben. Als Kind war es für mich ein geradezu magischer Prozess, der eine Traube zu einem für mich verbotenen und doch so erstrebenswerten Getränk machte. Diese Faszination hat sich bis heute erhalten – wenn auch das Studium daraus einen absolut natürlichen Vorgang gemacht hat. Der Wein, das Getränk der Götter, der ohne menschliches Zutun nie zu dem werden würde, was wir gerne trinken, und doch in seiner Qualität ganz und gar von der Natur abhängig ist, ist einfach in all seinen Facetten unheimlich spannend.

Nicht missen möchte ich aber auch die Welt, die um den Wein entstanden ist: lebensfrohe Genießer, zumeist freundliche und gemütliche Leute, die ihr Leben dem Rebensaft widmen, irgendwie alle im Charakter ähnlich. Vielleicht weil sie ja etwas gemeinsam haben, nämlich ihr Bestes zu geben, um den „perfekten“ Wein zu kreieren, aber doch Jahr für Jahr an den Grenzen scheitern, die uns die Natur aufzeigt. Und so wird die Arbeit mit dem Wein nie langweilig. Besser geht nämlich immer.

Die Sommelière

JUDITH

“Wein ist für mich Familientradition mit Verwurzelung und Mut zur Innovation.”

Seit ich Hannes im Juni 2012 geheiratet habe, war für mich klar, dass auch ich in den Familienbetrieb einsteige. Ich betreue die Bereiche Verkauf und Marketing, wofür mir meine Zeit bei Südtirol Marketing (SMG) wichtiges Rüstzeug mit auf den Weg gegeben hat. Durch meine abgeschlossene Sommelierausbildung habe ich mir das nötige Weinwissen angeeignet. Privat gehört meine Leidenschaft der klassischen Musik. Auch wenn mein Musikstudium wenig mit meiner jetzigen Aufgabe zu tun hat, so hat es mich doch um wunderbare Erfahrungen reicher gemacht.

Die Naturverbundene

EVI

Als Tochter einer Winzerfamilie lernte ich schon früh die Leidenschaft für Wein und Genuss kennen und lieben. Obwohl ich meine Ausbildung zunächst in die Erziehungswissenschaften richtete, hat mich die Begeisterung zum Wein nie los gelassen. Nach Abschluss eines Sommelierkurses stieg ich in den elterlichen Betrieb ein und kümmerte mich außerdem um die Erziehung der Reben auf dem Hof, den ich von meinen Großeltern übernahm. Neugierig machte mich von Anfang an die Entstehung von erlesenen und ehrlichen Weinen.

Und meine Aufgabe ist es auch heute noch, mich um die Produktion  zu kümmern, angefangen von der Traubenproduktion, mit der ich durch meinen eigenen Weinhof eng verbunden bin. Das Spannende dabei ist für mich, dass die Natur jedes Jahr ein wenig anders ist und der Wein sich der natürlichen Veränderung anpasst. Beständig bin ich bei der Qualität, und ich weiß, dass Qualität von Quälen kommt, aber auch von Emotion. Deshalb ist es ein großes Glücksgefühl, von einem Wein sagen zu können: Das bin ich.